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Zahnersatz Typen Kosten
Royale Insignien in meinem Mund? Stört das nicht beim Küssen? Muss ich mich beim Essen in Acht nehmen? ... versorgen in der Regel große Zahndefekte (Kronen, Teilkronen) oder schließen ganze Zahnlücken (Brücken). Sie werden mittels spezieller Materialien dauerhaft auf die beschliffenen Restzähne, bei Brücken Pfeilerzähne genannt, zementiert. Ist nicht mehr ausreichend natürliche Zahnhartsubstanz zur Aufnahme der Kronen vorhanden, wird diese durch einen Stiftaufbau ersetzt. 2. Herausnehmbarer partieller Zahnersatz ... dient zur Versorgung von großen Lücken oder verkürzten Zahnreihen und wird an den natürlichen Zähnen befestigt. Dies geschieht entweder mittels sichtbarer Klammern oder klammerlos bei kombiniertem Zahnersatz. Bei letzterem ist der herausnehmbare Teil des Zahnersatzes mit überkronten Zähnen verbunden. Verbindungselemente können Druckknöpfe oder Anker, Stege, Riegel, Geschiebe oder Doppelkronen sein. Die Unterschiede liegen in der Haltbarkeit, dem Komfort, der Ästhetik und dem Preis und sind von der Ausgangssituation abhängig. ![]() Klammern und Druckknopfbefestigungen erklären sich aus ihrem Namen, bei Doppelkronen "überkront" die in den Zahnersatz eingearbeitete Sekundärkrone die auf den Pfeilerzahn gesetzte Primärkrone. Diese Lösung ist funktioneller und ästhetischer als die Klammerbefestigung und lässt sich zudem leicht erweitern. Technisch und handwerklich aufwändig sind Geschiebeverbindungen, bei denen jeweils zwei Teile, eine Pass- und eine Hohlform, ineinander greifen beziehungsweise geschoben werden müssen. Dabei sitzt die Hohlform oder Matritze auf einer Krone, während die passende Patritze Teil des Zahnersatzes ist. Bei Stegverbindungen sitzen die Prothesen auf Stegreiter genannten Hohlformen, die wiederum häufig mittels so genannter Wurzelkappen auf den Zahnwurzeln befestigt werden. Anker und Riegel werden wegen mit der Zeit nachlassender Haltekraft, die druckknopfähnlichen Anker "leiern" aus, eher selten eingesetzt. Riegel dienten vor allem der Befestigung von Freiendprothesen, solchen Zahnersatzen, die nur an einer Seite an einem Zahn befestigt werden können und mussten stets erst geöffnet werden, bevor der Zahnersatz herausgenommen werden konnte und entsprechend nach dem Einsatz wieder geschlossen. ![]() 3. Herausnehmbarer totaler Zahnersatz Die so genannten Voll- oder Totalprothesen sind vonnöten, wenn ein Kiefer über keine natürlichen Zähne mehr verfügt. Sie werden durch einen Saugeffekt fixiert, wobei die Kunststoffbasis der Prothese optimal auf die Gegebenheiten im Mund des Patienten abgestimmt sein muss. Da Veränderungen, vor allem der Substanzabbau, die Atrophie, im zahnlosen Kiefer zu einem schlechteren Sitz des Zahnersatzes führen, können von Zeit zu Zeit Unterfütterungen an der Prothesenbasis erforderlich werden, um wieder tragbare Verhältnisse zu schaffen. 4. Implantate Die künstlichen Zahnwurzeln, die in zahnlose Kieferbereiche "eingepflanzt" werden, dienen zur Befestigung von Kronen, Brücken und herausnehmbaren Prothesen. Sie geben dem eigentlichen Zahnersatz einen besseren Halt und verzeichnen mittlerweile eine Erfolgsquote von circa 90 %, eignen sich jedoch nicht für jede Mundsituation. mehr Infos zu diesem Teil des Workshops: hier Sofortprothesen oder Provisorien ... werden unmittelbar nach der Entfernung eines oder mehrerer Zähne eingegliedert. Immediat- oder Sofortprothesen werden vom Dentallabor bereits vor der Entfernung des Originalzahnes am Modell gefertigt, wobei die Bezeichnung "Sofort" eine gewisse Vorläufigkeit beinhaltet, durch die eine zweckgemäße Nachsorge beispielsweise in Form von Unterfütterungsmaßnahmen oder Korrekturarbeiten nach dem Abheilen der Wunde eingeschlossen werden soll. Provisorien, auch Interimsprothesen genannt, dienen hauptsächlich dem Schutz der Wunde und werden nach Abschluss des Wundheilungsprozesses durch "echten" Zahnersatz ersetzt. Damit der Zahnersatz tatsächlich zu einer Lösung mit Dauer wird, muss er wie die Naturzähne intensiv gepflegt und regelmäßig kontrolliert werden. Für die herausnehmbaren Ersatze stehen verschiedene spezielle Pflegeprogramme zur Verfügung, die festen Eingliederungen lassen sich im Grunde wie eigene Zähne versorgen. Geht doch einmal etwas zu Bruch, kann in vielen Fällen eine Zahnarztpraxis fast immer jedoch ein Dentallabor helfen, auf keinen Fall aber sollte defekter oder schlecht sitzender Zahnersatz hingenommen werden, denn das verdirbt mehr als nur das Aussehen. Kosten Die neuen Festzuschüsse decken mindestens 50 Prozent der vorher festgelegten, medizinisch notwendigen Versorgung für diesen konkreten Befund ab. Die andere Hälfte der Kosten zahlt weiterhin der Versicherte. Wünscht der Versicherte eine höherwertige Versorgung, beispielsweise ein Implantat statt einer Brücke, bekommt er den Festzuschuss trotzdem. Die über den Festzuschuss hinausgehenden Kosten zahlt der Versicherte. Bei regelmäßiger Vorsorge gibt es einen Bonus von 20 oder 30 Prozent auf den Festzuschuss, wenn der Patient in den letzten fünf bzw. zehn Jahren mindestens einmal jährlich beim Zahnarzt war. In Härtefällen gewähren die Krankenkassen den doppelten Festzuschuss. Dazu gehören auch die folgenden Beispiele: Vollgusskrone (NEM), Keramikverblendkrone (NEM), Vollgussbrücke zum Ersatz von einem Zahn (NEM),Keramikverblendbrücke zum Ersatz von einem Zahn (NEM, komplettverblendet), Teilprothese mit gegossener Metallbasis zum Ersatz von 5-8 Zähnen, Totalprothese Ober- und Unterkiefer. Einige ausgewählte Beispiele finden Sie bei der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV: Festzuschuss Beispiele Die Kosten können abhängig von Materialverbrauch für Abformung und Herstellung des Zahnersatzes variieren. Wer Leistungen in Anspruch nehmen möchte, die über die genannten "Standardversorgungen" hinaus gehen oder statt einer Nicht-Edel-Metall Legierung (NEM) lieber eine Goldlegierung hätte, muss privat zuzahlen. V.i.S.d.P.: M.I.O.D. KG |
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